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Fachinformation zu Byetta®:AstraZeneca AG
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Interaktionen

Die Eigenschaft von Byetta, die Magenentleerung zu verzögern, kann Ausmass und Frequenz der Adsorption oral verabreichter Wirkstoffe verringern. Byetta sollte bei Patienten mit einer oralen Medikation, die rasch gastrointestinal adsorbiert werden muss, nur mit Vorsicht angewendet werden. Bei Einnahme oral zu verabreichender Arzneimittel, die mit ihrer Wirksamkeit speziell von bestimmten Schwellenkonzentrationen abhängen, wie z.B. Antibiotika, sollten die Patienten angewiesen werden, diese Präparate mindestens eine Stunde vor der Byetta-Injektion einzunehmen. Müssen die Arzneimittel im Zuge der Nahrungsaufnahme verabreicht werden, sollten die Patienten angewiesen werden, sie mit einer Mahlzeit oder Zwischenmahlzeit, zu der kein Exenatide verabreicht wird, einzunehmen.
HMG CoA Reduktasehemmer
Lovastatin AUC und Cmax gingen um jeweils etwa 40% und 28% zurück, Tmax verzögerte sich gegen Lovastatin allein um rund 4 Stunden, wenn Byetta (10 µg BID) konkomitant mit einer Einfachdosierung Lovastatin (40 mg) verabreicht wurde.
In den 30-wöchigen placebokontrollierten klinischen Versuchen wurde die konkomitante Verwendung von Byetta und HMG CoA Reduktasehemmern nicht mit durchgängigen Veränderungen der Lipidprofile assoziiert. Eine Dosisanpassung ist nicht erforderlich.
Digoxin, Lisinopril und Warfarin
Wenn Digoxin, Lisinopril oder Warfarin 35 min nach Exenatide gegeben wurden, wurde eine Verzögerung der Tmax von etwa 2 h beobachtet. Es wurde keine klinisch relevante Veränderung von Cmax oder AUC beobachtet. Nach Markteinführung wurden allerdings Fälle von erhöhter Thromboplastinzeit bei gleichzeitiger Anwendung von Warfarin und Byetta berichtet. Bei Patienten, die mit Warfarin und/oder Kumarinderivaten behandelt werden, sollte daher während des Beginns der Therapie sowie während der Erhöhung der Byetta-Dosis die Thromboplastinzeit engmaschig überwacht werden (siehe Abschnitt «Unerwünschte Wirkungen»).

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