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Fachinformation zu Jurnista®:Janssen-Cilag AG
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Überdosierung

Anzeichen für eine Jurnista-Überdosierung sind Atemdepression, Schläfrigkeit mit Fortschreiten bis Stupor und Koma, Schlaffheit des Bewegungsapparats, kalte Haut, Miosis und in manchen Fällen Tachykardie und Hypotonie. In Fällen schwerer Überdosierung können Apnoe, Kreislaufkollaps, Herzstillstand und Tod eintreten.
Bei der Behandlung einer Überdosierung liegt das Hauptaugenmerk auf der Wiederherstellung eines ausreichenden Atemgasaustausches durch Freihaltung der Atemwege und Einleitung einer assistierten oder kontrollierten Beatmung.
Um potenzielle Begleiterscheinungen einer Überdosierung, wie Schock und Lungenödem, zu behandeln, sollten unterstützende Massnahmen (einschliesslich Sauerstoff und Vasopressoren) angewendet werden. Bei Herzstillstand oder Arrhythmien ist eventuell eine Herzmassage bzw. Defibrillation erforderlich.
In Fällen von schwerer Überdosierung sollten zur Behandlung der Atemdepression spezifische Antidote wie Naloxon und Nalmefen verabreicht werden (für genaue Angaben zur korrekten Anwendung konsultieren Sie bitte die entsprechende Fachinformation des spezifischen Opioid-Antagonisten). Naloxon wirkt nur relativ kurz. Der Patient sollte deshalb sorgfältig beobachtet werden, bis die Atmung stabil ist. Jurnista setzt Hydromorphon über einen Zeitraum von ca. 24 Stunden frei. Dieses ist bei der Therapie entsprechend zu berücksichtigen. Opioid-Antagonisten sollten nicht angewendet werden, wenn keine durch Opioide verursachte Atem- oder Kreislaufdepression vorliegt. Bei Patienten mit Verdacht auf eine physische Abhängigkeit von Hydromorphon sind Opioid-Antagonisten mit Vorsicht anzuwenden, da eine rasche Aufhebung der Wirkung von Opioiden wie Hydromorphon zu Entzugssymptomen führen kann.

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