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Fachinformation zu Perjeta®:Roche Pharma (Schweiz) AG
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Dosierung/Anwendung

Eine Therapie mit Perjeta sollte unbedingt unter Aufsicht einer Ärztin oder eines Arztes mit Erfahrung in der Behandlung von Krebspatienten eingeleitet werden.
Um die Rückverfolgbarkeit von biotechnologisch hergestellten Arzneimitteln sicherzustellen, wird empfohlen, Handelsname und Chargennummer bei jeder Behandlung zu dokumentieren.
Patienten, die mit Perjeta behandelt werden, sollten einen HER2-positiven Tumorstatus, definiert als immunhistochemischer Score von 3+ oder eine mit einem validierten Test bestimmte ISH-Amplifikationsrate von ≥2.0 aufweisen.
Perjeta sollte mittels intravenöser Infusion und nicht als intravenöse Bolusinjektion verabreicht werden.
Übliche Dosierung
Die empfohlene Initialdosis von Perjeta beträgt 840 mg, verabreicht als intravenöse Infusion über 60 Minuten. Weitere Dosen werden in einer Dosis von 420 mg alle 3 Wochen empfohlen und können über eine Zeitspanne von 30-60 Minuten verabreicht werden.
Herceptin wird als intravenöse Infusion mit einer Initialdosis von 8 mg/kg, gefolgt von einer Dosis von 6 mg/kg alle 3 Wochen verabreicht.
Die empfohlene Initialdosis von Docetaxel zusammen mit Perjeta und Herceptin ist 75 mg/m2. Wenn diese gut vertragen wurde, kann die Dosis auf 100 mg/m2 erhöht werden.
Die Arzneimittel sollten stets nacheinander verabreicht werden. Perjeta kann vor oder nach Herceptin verabreicht werden und Docetaxel sollte anschliessend nach Perjeta und Herceptin verabreicht werden. Nach jeder Infusion von Perjeta und vor Beginn einer nachfolgenden Infusion mit Herceptin oder Docetaxel wird eine Beobachtungsphase von 30-60 Minuten empfohlen.
Bei Beendigung der Behandlung mit Docetaxel kann die Behandlung mit Perjeta und Herceptin fortgesetzt werden.
Metastasierender Brustkrebs
Es wird empfohlen, die Behandlung mit Perjeta in der Dreifachkombination bis zur Progression der Erkrankung oder bis zum Auftreten unakzeptabler Toxizität fortzuführen.
Neoadjuvante Behandlung von Brustkrebs
Perjeta sollte alle drei Wochen im Einklang mit den vorstehenden Angaben über 3-6 Zyklen nach einem der folgenden Therapiepläne verabreicht werden:
·4 präoperative Zyklen Perjeta, Herceptin und Docetaxel gefolgt von 3 postoperativen Zyklen Fluorouracil, Epirubicin und Cyclophosphamid (FEC).
·3 präoperative Zyklen FEC gefolgt von 3 präoperativen Zyklen Perjeta, Herceptin und Docetaxel.
·6 präoperative Zyklen Perjeta in Kombination mit Docetaxel, Carboplatin und Herceptin (TCH) (eine Steigerung der Docetaxel-Dosis auf über 75 mg/m2 wird nicht empfohlen).
Nach der Operation sollte die Behandlung mit Herceptin bis zur Dauer eines Jahres fortgesetzt werden. Für eine neoadjuvante Behandlung mit Perjeta über mehr als 6 Zyklen liegen keine ausreichenden Daten vor. Aufgrund unzureichender Evidenz kann die gleichzeitige Anwendung von Perjeta mit einem Anthrazyklin nicht empfohlen werden und es gibt keine Sicherheitsdaten für die sequentielle Verabreichung von Doxorubicin und Perjeta.
Verspätete oder ausgelassene Dosen
Falls zwischen zwei aufeinanderfolgenden Infusionen weniger als 6 Wochen liegen, sollte die Dosis von 420 mg Perjeta sobald wie möglich verabreicht werden und nicht bis zur nächsten geplanten Dosis abgewartet werden. Wenn zwischen zwei aufeinanderfolgenden Infusionen 6 Wochen oder mehr liegen, sollte erneut eine Initialdosis von 840 mg Perjeta als intravenöse Infusion über 60 Minuten verabreicht werden, gefolgt von weiteren Dosen à 420 mg alle 3 Wochen, verabreicht über eine Zeitspanne von 30-60 Minuten.
Spezielle Dosierungsanweisungen
Kinder und Jugendliche
Die Sicherheit und Wirksamkeit von Perjeta bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren wurde nicht untersucht.
Ältere Patienten
Hinsichtlich der Sicherheit und Wirksamkeit von Perjeta wurden keine Unterschiede zwischen erwachsenen Patienten im Alter von ≥65 und <65 Jahren beobachtet. Bei älteren Patienten ist keine Dosisanpassung erforderlich.
Eingeschränkte Nierenfunktion
Bei Patienten mit leicht oder mässig eingeschränkter Nierenfunktion ist keine Dosisanpassung erforderlich. Für Patienten mit schwer eingeschränkter Nierenfunktion können aufgrund der begrenzten verfügbaren pharmakologischen Daten keine Empfehlungen abgegeben werden (siehe «Pharmakokinetik, Kinetik spezieller Patientengruppen»).
Leberinsuffizienz
Sicherheit und Wirksamkeit von Perjeta wurden bei Patienten mit Leberinsuffizienz nicht untersucht.

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