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Fachinformation zu Spedra®:A. Menarini AG
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Pharmakokinetik

Absorption
Avanafil wird nach oraler Anwendung rasch resorbiert; die mittlere Tmax beträgt nach Nüchterneinnahme 30 bis 45 Minuten. Die Pharmakokinetik ist über den empfohlenen Dosisbereich proportional zur Dosis.
Wird Avanafil gemeinsam mit einer sehr fettreichen Mahlzeit eingenommen, verringert sich die Resorptionsrate mit einer mittleren Verzögerung der Tmax um 1,25 Stunden und einer mittleren Abnahme der Cmax um 39% (200 mg). Es gab keine Auswirkungen auf das Ausmass der Exposition (AUC). Die klinische Bedeutung dieser geringen Veränderungen wird als gering angesehen.
Bei Applikation von 200 mg Avanafil zweimal täglich über 7 Tage kam es nicht zu einer Akkumulation.
Distribution
Avanafil ist zu etwa 99% an Plasmaproteine gebunden. Die Proteinbindung ist unabhängig von der Gesamtkonzentration des Wirkstoffs, dem Alter sowie der Nieren- und Leberfunktion.
Bei gesunden Probanden fanden sich 45 bis 90 Minuten nach Applikation von Avanafil weniger als 0,0002% der applizierten Dosis in der Samenflüssigkeit.
Metabolismus
Avanafil wird intensiv metabolisiert, vorwiegend in den Lebermikrosomen durch die Isoenzyme CYP3A4 (Hauptweg) und CYP2C9 (Nebenweg). Die Plasmakonzentrationen der wichtigsten zirkulierenden Metaboliten M4 und M16 betragen etwa 36% bzw. 32% der Ausgangssubstanz. Der Metabolit M4 zeigt ein Phosphodiesterase-Selektivitätsprofil, das jenem der Muttersubstanz ähnlich ist, und in vitro ein PDE5-Hemmpotenzial, das 18% des Avanafil-Wertes beträgt. Demzufolge macht M4 etwa 4% der pharmakologischen Gesamtaktivität aus. Der Metabolit M16 ist pharmakologisch inaktiv.
Elimination
Avanafil wird überwiegend in Form von Metaboliten über den Stuhl ausgeschieden (etwa 63% der applizierten Dosis), in geringerem Ausmass über den Urin (etwa 21%). Es weist eine terminale Halbwertszeit von etwa 6-17 Stunden auf.
Kinetik spezieller Patientengruppen
Ältere Patienten
Ältere Patienten (65 Jahre oder älter) zeigten eine jener bei jüngeren Patienten (18-45 Jahre) vergleichbare Exposition. Daten zu Patienten im Alter von ≥70 Jahren sind jedoch begrenzt.
Nierenfunktionsstörungen
Bei Patienten mit leichter (Kreatinin-Clearance ≥50 bis <80 ml/min) bzw. moderater (Kreatinin-Clearance ≥30 bis <50 ml/min) Nierenfunktionsstörung war die Pharmakokinetik nach einer Einzeldosis von 200 mg Avanafil nicht verändert. Für Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz oder einer terminalen Niereninsuffizienz mit Hämodialyse sind keine Daten verfügbar.
Leberfunktionsstörungen
Patienten mit leichter Leberfunktionsstörung (Child-Pugh-Stadium A) zeigten bei Einnahme einer Einzeldosis von 200 mg Avanafil eine gegenüber Probanden mit normaler Leberfunktion vergleichbare Exposition.
Bei Patienten mit schwerer Leberinsuffizienz (Child-Pugh-Stadium C) wurde die Pharmakokinetik von Avanafil nicht untersucht.

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